Wege aus der Mathe-Angst

Mathematik ist das Fach, mit dem im Bereich Nachhilfe am meisten Geld verdient wird, weil es das Fach ist, vor dem die Kids die meiste Angst haben. Amerikanische Wissenschaftler haben nun herausgefunden, dass Schüler, die ihre Emotionen kontrollieren können, weitaus erfolgreicher sind als ihre Mitschüler, die das nicht können.

Die Wissenschaftler Ian Lyons und Sian Betlock von der Universität in Chicago ließen ihre Versuchsteilnehmer verschiedene Aufgaben lösen. Dabei fanden Sie heraus, dass die für die Kontrolle von Emotionen und Aufmerksamkeit zuständigen Hirnregionen immer schon vor den eigentlichen Aufgaben aktiv waren. Je stärker dort die Neuronen aktiv waren, desto besser die Leistung der Probanden.

Fazit: Wer seine Gefühle kontrollieren und sich fokussieren kann, der bringt bessere Leistungen, sogar in einem Angst-Fach.

Mein weiteres Fazit: Schüler brauchen natürlich die Fähigkeit, ihre Gefühle zu kontrollieren, außerdem aber auch das Wissen, wie sie mit den richtigen Techniken und Strategien mathematische Aufgaben viel leichter bewältigen können – denn auch diese Sicherheit senkt die Angst.

Wer dann noch ein gutes Selbstvertrauen in seine Leistungsfähigkeit hat und sich der Angst-auslösenden Situation immer wieder stellt, indem er Probeklausuren schreibt, kann gar nicht anders, als erfolgreich zu sein.

Genau diese Fähigkeiten vermitteln die „Schule sorglos“-Coaches schon zu einem großen Teil  in ihren Kursen. Ab Frühjahr 2012 wird es gehirngerechte Mathe-Kurse geben, in denen diese Punkte ausführlich behandelt werden.

Quelle: http://www.gehirn-und-geist.de/artikel/1127874&_z=798884