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	<title>Schule sorglos &#187; lerntechnik</title>
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		<title>Die &#8220;Dreh es um&#8221;-Technik</title>
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		<pubDate>Thu, 21 Jun 2012 10:06:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Angelika Stein</dc:creator>
				<category><![CDATA[Für Schüler]]></category>
		<category><![CDATA[download]]></category>
		<category><![CDATA[dreh es um]]></category>
		<category><![CDATA[lernen]]></category>
		<category><![CDATA[lerntechnik]]></category>
		<category><![CDATA[prüfungsangst]]></category>
		<category><![CDATA[schulstress]]></category>
		<category><![CDATA[vordruck]]></category>

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		<description><![CDATA[Wozu braucht man das? Manchmal findet man für ein Problem keine befriedigende Lösung. Dann ist es eine gute Idee, einmal den Blickwinkel zu ändern. Das machst du, indem du darüber nachdenkst, wie du das erreichen könntest, was du nicht wünschst. Du brauchst: Blatt Papier (siehe Vordruck als PDF). Wenn du mit anderen arbeitest, dann nutze am besten ein großes Blatt [...]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<h3><strong>Wozu braucht man das?</strong></h3>
<p>Manchmal findet man für ein Problem keine befriedigende Lösung. Dann ist es eine gute Idee, einmal den Blickwinkel zu ändern. Das machst du, indem du darüber nachdenkst, wie du das erreichen könntest, was du nicht wünschst.</p>
<p>Du brauchst:</p>
<ul>
<li>Blatt Papier (siehe <strong><a href="https://www.schule-sorglos.de/wp-content/uploads/2012/06/Vordruck_Dreh_es_um.pdf" target="_blank">Vordruck als PDF</a></strong>). Wenn du mit anderen arbeitest, dann nutze am besten ein großes Blatt Papier!</li>
<li>Eventuell Leute, mit denen du diese Technik anwenden kannst.</li>
</ul>
<p>&nbsp;</p>
<h3><strong>So geht es</strong></h3>
<p>Teile das Blatt so ein:</p>
<table width="95%" border="1" cellspacing="0" cellpadding="0">
<tbody>
<tr>
<td valign="top" width="271">
<h1></h1>
<p>&nbsp;</td>
<td valign="top" width="271">
<h1></h1>
<p>&nbsp;</td>
<td valign="top" width="42">
<h1></h1>
<p>&nbsp;</td>
</tr>
</tbody>
</table>
<p>&nbsp;</p>
<p>Also in 2 breite Spalten und eine schmale.</p>
<p>Normalerweise überlegen wir ja, wie wir etwas verbessern können.<strong> Bei dieser Methode überlegen wir, was wir tun müssten, damit etwas <em>schlechter/schlimmer</em> wird.</strong></p>
<p>Ein Beispiel:</p>
<h4><strong>Was müsste ich tun,<br />
damit meine Noten schlechter werden? </strong></h4>
<p><strong></strong>Jetzt werden Gedanken gesammelt – gerne auch in der Gruppe, dann findet man  umso mehr Ideen! <span id="more-1760"></span>Schreibe in die linke Spalte alles, was dir/euch zum Thema <strong>„Was müsste ich tun, damit meine Noten schlechter werden?“</strong> einfällt:</p>
<table width="98%" border="1" cellspacing="0" cellpadding="0">
<tbody>
<tr>
<td valign="top" width="250">
<h5 style="text-align: center;"><strong>Ideen</strong></h5>
</td>
<td style="text-align: center;" valign="top" width="227">
<h5><strong>Umkehrung</strong></h5>
</td>
<td valign="top" width="78">
<h5 style="text-align: center;"><strong>Bewertung</strong></h5>
</td>
</tr>
<tr>
<td valign="top" width="250">Mich mit dem Lehrer anlegen</td>
<td valign="top" width="227"></td>
<td valign="top" width="78"></td>
</tr>
<tr>
<td valign="top" width="250">Auf den letzen Drücker lernen</td>
<td valign="top" width="227"></td>
<td valign="top" width="78"></td>
</tr>
<tr>
<td valign="top" width="250">Lieber chillen, Party machen anstatt zu lernen</td>
<td valign="top" width="227"></td>
<td valign="top" width="78"></td>
</tr>
<tr>
<td valign="top" width="250">Pauken macht dem Gehirn Frust</td>
<td valign="top" width="227"></td>
<td valign="top" width="78"></td>
</tr>
<tr>
<td valign="top" width="250">Meine Prüfungsangst steigern</td>
<td valign="top" width="227"></td>
<td valign="top" width="78"></td>
</tr>
<tr>
<td valign="top" width="250">Mehr am Computer spielen</td>
<td valign="top" width="227"></td>
<td valign="top" width="78"></td>
</tr>
<tr>
<td valign="top" width="250">Mich im Unterricht nicht melden</td>
<td valign="top" width="227"></td>
<td valign="top" width="78"></td>
</tr>
<tr>
<td valign="top" width="250">Keine Hausaufgaben machen</td>
<td valign="top" width="227"></td>
<td valign="top" width="78"></td>
</tr>
<tr>
<td valign="top" width="250">Hausaufgaben schlampig machen</td>
<td valign="top" width="227"></td>
<td valign="top" width="78"></td>
</tr>
</tbody>
</table>
<p>&nbsp;</p>
<p>Jetzt schaust du alle Punkte an und formulierst sie <strong>positiv</strong> um:</p>
<table width="98%" border="1" cellspacing="0" cellpadding="0">
<tbody>
<tr>
<td valign="top" width="271">
<h5 style="text-align: center;"><strong>Ideen</strong></h5>
</td>
<td style="text-align: center;" valign="top" width="246">
<h5><strong>Umkehrung</strong></h5>
</td>
<td valign="top" width="84">
<h5 style="text-align: center;"><strong>Bewertung</strong></h5>
</td>
</tr>
<tr>
<td valign="top" width="271">Mich mit dem Lehrer anlegen</td>
<td valign="top" width="246">Ich gehe mit den Lehrern freundlich um</td>
<td valign="top" width="84">
<p style="text-align: center;">O</p>
</td>
</tr>
<tr>
<td valign="top" width="271">Auf den letzen Drücker lernen</td>
<td valign="top" width="246">Ich lerne rechtzeitig (gleich beginnen, wenn die Arbeit angekündigt wird)</td>
<td valign="top" width="84">
<p style="text-align: center;">O</p>
</td>
</tr>
<tr>
<td valign="top" width="271">Lieber chillen, Party machen anstatt zu lernen</td>
<td valign="top" width="246">Erst Party, wenn die Arbeit erledigt ist</td>
<td valign="top" width="84">
<p style="text-align: center;">O</p>
</td>
</tr>
<tr>
<td valign="top" width="271">Pauken àmacht dem Gehirn Frust</td>
<td valign="top" width="246">Ich nutze gehirngerechte Lerntechniken</td>
<td valign="top" width="84">
<p style="text-align: center;">O</p>
</td>
</tr>
<tr>
<td valign="top" width="271">Meine Prüfungsangst steigern</td>
<td valign="top" width="246">Ich erlernen Techniken gegen Prüfungsangst, zum Beispiel im &#8220;Schule sorglos&#8221;-Kurs</td>
<td valign="top" width="84">
<p style="text-align: center;">O</p>
</td>
</tr>
<tr>
<td valign="top" width="271">Mehr am Computer spielen</td>
<td valign="top" width="246">Ich begrenze meine PC Zeit auf 2 Stunden täglich</td>
<td valign="top" width="84">
<p style="text-align: center;">O</p>
</td>
</tr>
<tr>
<td valign="top" width="271">Mich im Unterricht nicht melden</td>
<td valign="top" width="246">Ich melde mich ab sofort 3-mal in jeder Stunde</td>
<td valign="top" width="84">
<p style="text-align: center;">X</p>
</td>
</tr>
<tr>
<td valign="top" width="271">Keine Hausaufgaben machen</td>
<td valign="top" width="246">Ich mache immer meine Hausaufgaben</td>
<td style="text-align: center;" valign="top" width="84">O</td>
</tr>
<tr>
<td valign="top" width="271">Hausaufgaben schlampig machen</td>
<td valign="top" width="246">Ich erledige die Hausaufgaben ordentlich</td>
<td valign="top" width="84">
<p style="text-align: center;">O</p>
</td>
</tr>
</tbody>
</table>
<p>&nbsp;</p>
<p>Nun bewertest du in der rechten Spalte.</p>
<ul>
<li><em>&#8220;Sollte ich machen&#8221;</em> bekommt einen Kreis (O)</li>
<li><em>&#8220;Mache ich schon&#8221;</em> bekommt ein Kreuz (X)</li>
</ul>
<p>Die Punkte, bei denen du ein <strong>O </strong>eingetragen hast, also „Sollte ich“, sind deine Punkte, die dich zum Erfolg führen, die dein Problem lösen.</p>
<p>&nbsp;</p>
<h3><strong>Problem:</strong> Ich finde das Gegenteil nicht</h3>
<p>Nehmen wir an, du findest zu einem Punkt kein Gegenteil: &#8220;Pauken macht dem Gehirn Frust&#8221; &#8211; Vielleicht kennst du gar nichts anderes als Pauken? Dann suche im Internet zum Beispiel nach <em><a href="https://www.google.de/search?hl=de&amp;safe=off&amp;biw=1280&amp;bih=685&amp;q=Lernen+ohne+zu+pauken" target="_blank">Lernen ohne pauken</a>, „<a href="https://www.google.de/search?hl=de&amp;safe=off&amp;biw=1280&amp;bih=685&amp;q=Lernen+ohne+zu+pauken" target="_blank">Lernen ohne zu pauken</a>“</em>, <em><a href="https://www.google.de/search?hl=de&amp;safe=off&amp;biw=1280&amp;bih=685&amp;q=pauken+verboten" target="_blank">pauken verboten</a></em> oder Ähnlichem.</p>
<p>&nbsp;</p>
<h3>Die Vorteile</h3>
<p>Unserem Gehirn fällt es leichter, Negatives zu sehen als Positives zu suchen. Deswegen findet man mit dieser Methode viel mehr Punkte als wenn man versuchen würde, das Positive herauszuarbeiten.</p>
<p><strong>Probier&#8217;s mal aus! <img src='https://www.schule-sorglos.de/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':-)' class='wp-smiley' /> </strong></p>
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		<item>
		<title>Tests, Klausuren und Prüfungen – die beste Lerntechnik</title>
		<link>https://www.schule-sorglos.de/tests-klausuren-und-pruefungen-%e2%80%93-die-beste-lerntechnik/</link>
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		<pubDate>Tue, 15 May 2012 09:01:17 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Angelika Stein</dc:creator>
				<category><![CDATA[Für Coaches]]></category>
		<category><![CDATA[Für Eltern]]></category>
		<category><![CDATA[Für Schüler]]></category>
		<category><![CDATA[lernen lernen]]></category>
		<category><![CDATA[lerntechnik]]></category>
		<category><![CDATA[prüfungen]]></category>
		<category><![CDATA[tests]]></category>
		<category><![CDATA[untersuchung]]></category>

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		<description><![CDATA[Kaum ein Schüler oder Student nutzt die Möglichkeit, sich selbst zu testen. Dabei ist das die beste Technik, um Wissen langfristig abzuspeichern und auch wiedergeben zu können. Wer in Gegenwart anderer Personen Wissen abruft oder wiedergibt (erklären), der gibt sich 1. mehr Mühe und erhöht 2. seine Aufmerksamkeit drastisch. Dr. Kapicke von der Universität Purdue (Indiana, USA) fand heraus, dass sich [...]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignright size-full wp-image-1737" title="(C) vege, Fotolia.de" src="https://www.schule-sorglos.de/wp-content/uploads/2012/05/Fotolia_vege_LERNEN.jpg" alt="" width="166" height="166" />Kaum ein Schüler oder Student nutzt die Möglichkeit, sich selbst zu testen. Dabei ist das die beste Technik, um Wissen langfristig abzuspeichern und auch wiedergeben zu können.</p>
<p>Wer in Gegenwart anderer Personen Wissen abruft oder wiedergibt (erklären), der gibt sich 1. mehr Mühe und erhöht 2. seine Aufmerksamkeit drastisch. Dr. Kapicke von der Universität Purdue (Indiana, USA) fand heraus, dass sich die Leistungen von Studenten um 50% erhöhten, wenn sie Tests absolvierten. Dr. Kapicke: „Wenn Studenten (das gilt auch für Schüler!) den Lernstoff vor sich liegen haben, meinen sie ihn besser zu kennen, als das wirklich der Fall ist.“</p>
<p>So führte Dr. Kapicke das folgende Experiment durch: <strong>Es gab 4 Gruppen von Studenten, die sich auf verschiedene Weisen auf einen Test vorbereiteten:</strong></p>
<ul>
<li>Gruppe 1: Las den Text 5 Minuten lang</li>
<li>Gruppe 2: Las den Text 4-mal 5 Minuten lang</li>
<li>Gruppe 3: Fertigte ein Diagramm bzw. eine Mind-Map an</li>
<li>Gruppe 4: Las den Text 1-mal, schrieb einen 10-minütigen Test, las den Text noch einmal, wiederholte den Test</li>
</ul>
<p><strong>Die 4. Gruppe erzielte um 50% bessere Ergebnisse als die anderen Gruppen!</strong></p>
<p>Nun kann man daraus natürlich nicht den Schluss ziehen, dass es vollkommen reicht, einen Text zu lesen, sich dann zu testen und die gute Note ist garantiert.</p>
<p>Bei dem Experiment wird es sich vermutlich um einen eher einfachen Text gehandelt haben. Wenn man Sachverhalte verstehen muss (also nicht nur Fakten auswendig lernen muss) dann ist es wichtig, erst einmal Strategien anzuwenden, um den Lernstoff ins Gehirn zu bekommen. Das soll ohne Frust geschehen, also gehirngerecht (also so, dass das Gehirn sich freut beim Lernen). Die beste Strategie ist demnach:</p>
<ul>
<li>gehirngerechte Lerntechniken nutzen</li>
<li>anderen den Lernstoff erklären</li>
<li>sich selbst testen</li>
<li>kontrollieren und das, was nicht gewusst wurde, noch einmal mit den Lerntechniken wiederholen.</li>
</ul>
<p>Diese gehirngerechten Techniken lernen Schüler in den <a title="Inhalte &amp; Methoden" href="https://www.schule-sorglos.de/eltern/inhalte-methoden/">„Schule sorglos“-Coachings</a> – ganzheitliche Techniken, die Spaß machen und mit denen man beim Lernen den Turbo einlegen kann!</p>
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		</item>
		<item>
		<title>Leichter Lernen (für Grundschüler)</title>
		<link>https://www.schule-sorglos.de/leichter-lernen-fur-grundschuler/</link>
		<comments>https://www.schule-sorglos.de/leichter-lernen-fur-grundschuler/#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 09 Jan 2012 08:57:44 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Angelika Stein</dc:creator>
				<category><![CDATA[Für Coaches]]></category>
		<category><![CDATA[Für Eltern]]></category>
		<category><![CDATA[einfach]]></category>
		<category><![CDATA[grundschule]]></category>
		<category><![CDATA[leicht]]></category>
		<category><![CDATA[lernen]]></category>
		<category><![CDATA[lernstoff]]></category>
		<category><![CDATA[lerntechnik]]></category>

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		<description><![CDATA[Diese Methode ist besonders gut für Heimat- und Sachkunde geeignet. Nehmen wir einmal an, die Kids lernen das Thema „Getreide“ und bekommen ein Arbeitsblatt, auf dem beschrieben ist, wie aus einem Getreidekorn irgendwann einmal ein Brot wird. Bitten Sie Ihr  Kind, sich vorzustellen, es wäre ein Getreidekorn, das zu Beginn vom Bauern in die Erde gelegt wird. Es soll nun beschreiben, [...]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignright size-full wp-image-1466" title="(C) airborne77, Fotolia.com" src="https://www.schule-sorglos.de/wp-content/uploads/2012/01/Fotolia_airborne77_getreide.jpg" alt="" width="208" height="139" />Diese Methode ist besonders gut für Heimat- und Sachkunde geeignet. Nehmen wir einmal an, die Kids lernen das Thema „Getreide“ und bekommen ein Arbeitsblatt, auf dem beschrieben ist, wie aus einem Getreidekorn irgendwann einmal ein Brot wird.</p>
<p>Bitten Sie Ihr  Kind, sich vorzustellen, es wäre ein Getreidekorn, das zu Beginn vom Bauern in die Erde gelegt wird. Es soll nun beschreiben, was mit ihm passiert/was es macht und wie es sich dabei fühlt.</p>
<p>Das kann sich dann so anhören:</p>
<blockquote><p>„Ich werde in die Erde gelegt und bin nun ganz mit Erde bedeckt. Das fühlt sich warm und kuschelig an. Manchmal wird es sehr feucht, dann regnet es. Aber das freut mich, weil Regen wichtig für mich ist, damit ich wachsen kann. Mit der Zeit fange ich an, mich auszubreiten: Ich werde größer und größer und eines Tages sehe ich wieder Licht. Ich wachse immer weiter in die Höhe. Wenn ich dann im Sommer reif und goldbraun bin, kommt der Bauer mit einer großen Maschine auf das Feld: mit dem Mähdrescher. Er trennt meine Ähre vom Stengel ab – der wird zur Stroh. Das Stroh bekommen dann die Tiere als Unterlage in ihren Stall. Das Wertvollste von mir, die Ähre, wird dann erst einmal in einem Silo gelagert. Dort bin ich mit Millionen anderer Ähren zusammen – da wird es nie langweilig! Eines Tages kommt ein LKW und holt mich und meine Freunde ab – es geht in die Mühle!</p>
<p>In der Mühle werden wir erst einmal durchgerüttelt – das macht Spaß. Es schüttelt mich überall – das dient dazu, dass wir sauber werden. Dann werden wir gemahlen: Das heißt wir zerfallen zu feinem Staub, dem Mehl. Als letztes werde ich in Tüten abgefüllt und irgendwann wird jemand die Tüte öffnen und etwas Tolles aus mir backen!“</p></blockquote>
<p><strong>Die Methode bietet den Vorteil, dass die Kinder Lernstoff, den sie vielleicht manchmal als langweilig empfinden, mit etwas verknüpfen, das sie interessant und begeisternd finden: mit sich selbst.</strong> Das Kind stellt sich etwas vor, aktiviert also die entsprechenden Bereiche im Gehirn, bringt Gefühle mit ins Spiel – das Lernen findet auf mehreren Ebenen statt.</p>
<p>So kann Ihr Kind sich Lerninhalte sehr leicht einprägen und wieder abrufen. Wichtig ist aber, dass Ihr Kind für eine Klassenarbeit auf alle Fälle auch schriftlich lernt. Unser Gehirn speichert immer die Art des Lernens mit ab – deswegen: Was schriftlich abgefragt wird, auch schriftlich testen, damit die Wiedergabe nicht blockiert wird.<span id="more-1464"></span><br />
Diese Lerntechnik können Sie zwischendurch praktizieren: Im Auto, im Supermarkt an der Kasse – wo immer Sie Wartezeiten haben. Mit jedem Durchgang festigt sich der Lernstoff.</p>
<p>Sie können Ihr Kind unterstützen, indem Sie fragen:</p>
<ul>
<li>Wie fühlt sich das an?</li>
<li>Was siehst du?</li>
<li>Was kommt als Nächstes?</li>
</ul>
<p>&nbsp;</p>
<h3>Zusammenfassung</h3>
<ul>
<li>Lerntechnik für Schüler in der Grundschule – aber auch für die größeren Kids!</li>
<li>Das Kind stellt sich vor, es wäre das Tier/der Mensch/die Sache, um die es geht.</li>
<li>Der Verlauf wird lebendig dargestellt, die Kinder bringen ihre Gefühle mit ein.</li>
<li>Sie können auch einzelne Aspekte auf diese Weise mit Ihrem Kind üben. Zum Beispiel: <em>„Stell dir vor, du wärst ein Igel. Da kannst du dich nicht an den gedeckten Tisch setzen. Was musst du tun, um Nahrung zu bekommen?“, „Stell dir vor, du wärest ein Jude in der Reichskristallnacht – was passiert mit dir?“</em>.</li>
<li>Ermuntern Sie Ihr Kind, seine Gefühle zu benennen und das Ganze so sehr lebendig zu gestalten.</li>
<li>Die Methode hilft, den Lernstoff besser im Gehirn zu verankern.</li>
<li>Nutzen Sie Wartezeiten, um mit Ihrem Kind zu trainieren.</li>
</ul>
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		</item>
		<item>
		<title>Lerntechnik: Erinnerungsgeschichten (mit kreativen Beispielen)</title>
		<link>https://www.schule-sorglos.de/lerntechnik-erinnerungsgeschichten-mit-kreativen-beispielen/</link>
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		<pubDate>Wed, 30 Mar 2011 07:26:21 +0000</pubDate>
		<dc:creator>David Gerlach</dc:creator>
				<category><![CDATA[Für Coaches]]></category>
		<category><![CDATA[Für Eltern]]></category>
		<category><![CDATA[Für Schüler]]></category>
		<category><![CDATA[kreativ]]></category>
		<category><![CDATA[kreativitätstechnik]]></category>
		<category><![CDATA[lernen]]></category>
		<category><![CDATA[lerntechnik]]></category>
		<category><![CDATA[mnemo]]></category>

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		<description><![CDATA[Auch abstrakte Begriffe lassen sich gut mit Hilfe dieser Technik lernen: Sie gehört zu den Assoziationstechniken und ist sehr leicht zu beherrschen. Sie kreieren mentale Bilder, die nur Sie verstehen müssen. Um besonders starke und gute Assoziationen zu bilden, sollten Sie möglichst viele der folgenden sieben Grundsätze beherzigen. Action: Bewegung, Dramatik, Energie – wie in einer spannenden Geschichte Neuigkeitswert: Neuartige [...]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignright size-full wp-image-935" title="(C) Christian Schwier, Fotolia" src="https://www.schule-sorglos.de/wp-content/uploads/2011/03/Fotolia_Christian-Schwier_S.gif" alt="" width="180" height="120" />Auch abstrakte Begriffe lassen sich gut mit Hilfe dieser Technik lernen: Sie gehört zu den Assoziationstechniken und ist sehr leicht zu beherrschen. Sie kreieren mentale Bilder, die nur Sie verstehen müssen. Um besonders starke und gute Assoziationen zu bilden, sollten Sie möglichst viele der folgenden sieben Grundsätze beherzigen.</p>
<ol>
<li><strong>Action:</strong> Bewegung, Dramatik, Energie – wie in einer spannenden Geschichte</li>
<li><strong>Neuigkeitswert: </strong>Neuartige Verbindungen, die es so nicht gibt oder die Sie so nicht kennen.</li>
<li><strong>Extreme: </strong>Riesig groß, winzig klein. Die Größe darf ruhig unüblich sein.</li>
<li><strong>Effekte:</strong> Zaubern Sie, schaffen Sie Unmögliches, Verblüffendes, Schwebendes, Durchsichtiges &#8230;</li>
<li><strong>Intensität: </strong>Stellen Sie sich alles so konkret wie möglich vor. Riechen Sie, schmecken Sie, fühlen Sie Ihre Geschichte so, als wenn sie konkret wäre.</li>
<li><strong>Sinnesfülle:</strong> Nutzen Sie Begriffe aus allen Sinnesbereichen. Es darf auch mal schlüpfrig sein, das weiß ja niemand außer Ihnen.</li>
<li><strong>Merkmale: </strong>Visualisieren Sie typische Merkmale in übertriebener Größe. Eine riesige Nase, ein Auto mit viel zu breiten Rädern …</li>
</ol>
<p><strong> </strong></p>
<h4><strong>Beispiel: Bundespräsidentengeschichte</strong></h4>
<p><em>Stellen Sie sich einen Haufen Heu vor. In dem Heu klafft eine Lücke. Heraus kommt ein Heinzelmann. Der ist sehr fleißig und schält Kartoffeln. Die Kartoffeln packt er in einen Kasten. <span id="more-927"></span>Mit dem Kasten macht er sich auf den Weg. Vorbei an Weizenfeldern kommt er zur Burg seines Herzogs. Beim Herzog ist das Wetter rauh. Dagegen hilft ein gemütliches Feuer, das der Köhler entfacht. Fröhlich bellt sein Hund „Wuff, wuff.“</em></p>
<table border="1" cellspacing="0" cellpadding="0">
<tbody>
<tr>
<td width="307" valign="top"><strong>Geschichte</strong></td>
<td width="307" valign="top"><strong>Bundespräsident</strong></td>
</tr>
<tr>
<td width="307" valign="top"></td>
<td width="307" valign="top"></td>
</tr>
<tr>
<td width="307" valign="top">Stellen   Sie sich einen Haufen <strong>Heu </strong>vor</td>
<td width="307" valign="top">Heuss</td>
</tr>
<tr>
<td width="307" valign="top">In dem   Heu klafft eine <strong>Lücke</strong></td>
<td width="307" valign="top">Lübke</td>
</tr>
<tr>
<td width="307" valign="top">Heraus   kommt ein <strong>Heinzelmann</strong></td>
<td width="307" valign="top">Heinemann</td>
</tr>
<tr>
<td width="307" valign="top">Der ist   sehr fleißig und <strong>schält</strong> Kartoffeln</td>
<td width="307" valign="top">Scheel</td>
</tr>
<tr>
<td width="307" valign="top">Die   Kartoffeln packt er in einen <strong>Kasten</strong></td>
<td width="307" valign="top">Carstens</td>
</tr>
<tr>
<td width="307" valign="top">Vorbei an   <strong>Weizenfeldern</strong></td>
<td width="307" valign="top">Von Weizsäcker</td>
</tr>
<tr>
<td width="307" valign="top">kommt er   zur Burg seines <strong>Herzogs</strong></td>
<td width="307" valign="top">Herzog</td>
</tr>
<tr>
<td width="307" valign="top">Beim   Herzog ist das Wetter <strong>rauh</strong></td>
<td width="307" valign="top">Rau</td>
</tr>
<tr>
<td width="307" valign="top">Dagegen   hilft ein gemütliches Feuer, das der <strong>Köhler</strong> entfacht</td>
<td width="307" valign="top">Köhler</td>
</tr>
<tr>
<td width="307" valign="top">Fröhlich   bellt sein Hund „<strong>Wuff, wuff</strong>.“</td>
<td width="307" valign="top">Wulff</td>
</tr>
</tbody>
</table>
<h6>Nach einer Idee von <a href="http://www.amazon.de/gp/product/345316542X/ref=as_li_ss_tl?ie=UTF8&amp;tag=learnablenet-21&amp;linkCode=as2&amp;camp=1638&amp;creative=19454&amp;creativeASIN=345316542X" target="_blank">Bernhard Wolff aus dem Buch „Denken hilft“</a>.</h6>
<p><br class="clear" /></p>
<h3><strong>Und noch ein Beispiel zur Technik „Erinnerungsgeschichten“</strong></h3>
<p>Die <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Mitose" target="_blank">Phasen der Zellteilung</a> (Mitose): Die Mitose wird in 4 oder 5 fließend ineinander übergehende Phasen eingeteilt. Die Prometaphase wird besonders in der englischsprachigen Literatur als eigenständige Phase gesehen, während in der klassischen deutschen Literatur die Metaphase direkt an die Prophase anschließt.</p>
<p style="text-align: center;"><img class="aligncenter size-full wp-image-930" title="Schemazeichnung Mitose, Quelle: Wikipedia Commons" src="https://www.schule-sorglos.de/wp-content/uploads/2011/03/500px-Schemazeichnung_Mitose.svg_.png" alt="" width="350" height="304" /></p>
<p><strong>Dazu die Erinnerungsgeschichte eines Gymnasiasten der 10.Klasse in meinem  &#8221;Schule sorglos&#8221;-Kurs:</strong></p>
<p><em>&#8220;Ein Fußballspiel fand statt, es spielten <strong>Inter</strong> gegen Mailand. Obwohl nur <strong>Profis</strong> am Werk waren, trafen sie nicht einmal das Tor, sondern nur das <strong>Metall</strong>. So überlegte die Trainerin <strong>Anna</strong>, dass sie für das Rückspiel den besten Stürmer bräuchten, den sie bekommen könnte. Sie nahm ihr <strong>Telefon</strong> und rief ihn einfach an. Das Rückspiel gewannen sie 2:0.&#8221;</em><br />
<br class="clear" /></p>
<h3>Über die Autorin</h3>
<p><img class="alignright size-full wp-image-932" title="Ute Heidorn" src="https://www.schule-sorglos.de/wp-content/uploads/2011/03/ute.jpg" alt="" width="72" height="102" />Ute Heidorn ist Heilpraktikerin für Psychotherapie, Legasthenietrainerin und Lerntrainerin <a href="http://praxislerntraining.de/" target="_blank">in ihrer eigenen Praxis</a>. Seit Anfang 2008 ist sie <a href="https://www.schule-sorglos.de/standorte/papenburg/" target="_blank">erfolgreich als &#8220;Schule sorglos&#8221;-Coach</a> und hat mit ihren kreativen Ideen unser Material und alle anderen Coaches bereits enorm bereichert.</p>
<p><strong> </strong></p>
<p><strong> </strong></p>
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